Ellbogen- und Handgelenksschmerzen
Ellbogen- oder Handgelenksschmerzen? Finde heraus, was dich wirklich ausbremst und wann dein Arm wieder alles trägt.

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Das steckt häufig hinter Ellbogen- und Handgelenksschmerzen.
Ellbogen und Handgelenk übertragen Kraft vom Rumpf bis in die Hand, beim Greifen, Ziehen, Stützen und Tippen. Schmerzen entstehen meist dort, wo Belastung und Belastbarkeit nicht mehr zusammenpassen. Diese Beschreibungen helfen dir, deine Beschwerden einzuordnen. Sie ersetzen keine Diagnose, sondern sind Hypothesen, die wir im Assessment überprüfen.
Am äußeren Ellbogen setzen die Sehnen der Handgelenks- und Fingerstrecker an. Werden sie wiederholt stark belastet, kann der Sehnenansatz schmerzhaft reagieren. Typisch ist ein Schmerz an der Außenseite des Ellbogens beim Greifen, Händeschütteln, Heben oder bei Klimmzügen, der bis in den Unterarm ausstrahlen kann. Ein dosierter, kraftorientierter Sehnenaufbau ist meist der wirksamste Ansatz.
Am Handgelenk verlaufen zwei Daumensehnen durch einen engen Sehnenfachkanal. Bei Überlastung können sie dort reiben und die Sehnenscheide kann gereizt werden. Typisch ist ein Schmerz an der Daumenseite des Handgelenks, vor allem beim Greifen, Wringen oder bei Bewegungen mit dem Daumen, etwa am Smartphone. Entlastung und gezielter Belastungsaufbau stehen im Vordergrund.
Bei Liegestützen, Kniebeugen mit Stange oder Handstand wird das Handgelenk in starker Streckung belastet. Reichen Beweglichkeit und Kraft dafür nicht aus, kann Kapsel und Gelenk gereizt werden. Typisch ist ein Schmerz an der Handgelenksoberseite beim Abstützen. Wir arbeiten an Mobilität, Kraft und einem schrittweisen Aufbau der Stützbelastung.
Die Sehnen von Bizeps und Trizeps übertragen Kraft auf den Unterarm. Bei Überlastung, zum Beispiel beim Ziehen, Pressen oder Dips, können sie am Ansatz reagieren. Typisch ist Schmerz an der Ellbogenbeuge oder an der Rückseite bei Kraftbelastung. Dosierter Belastungsaufbau und Technikanpassung stehen im Vordergrund.
Nach einem Bruch, etwa einem Speichenbruch, oder nach einer Operation gelten die Vorgaben deines Arztes oder Operateurs. Innerhalb dieser Grenzen bauen wir Beweglichkeit, Kraft und Griffsicherheit schrittweise wieder auf. Freigaben richten sich nach deiner Funktion, nicht allein nach dem Kalender. Mehr dazu findest du unter Reha nach OPs.
Am inneren Ellbogen setzen die Sehnen der Handgelenks- und Fingerbeuger an. Bei Überlastung kann dieser Ansatz gereizt werden. Typisch ist ein Schmerz an der Ellbogeninnenseite beim Greifen, Ziehen oder Tragen, häufig im Kraft- und Wurfsport. Wir arbeiten an Belastungssteuerung, Sehnenkraft und Technik.
Im Karpaltunnel auf der Handgelenksinnenseite verläuft der Mittelarmnerv gemeinsam mit den Beugesehnen. Wird es dort eng, kann der Nerv gereizt werden. Typisch sind Kribbeln oder Taubheit in Daumen, Zeige- und Mittelfinger, oft nachts oder beim Radfahren und Greifen. Bei anhaltenden Gefühlsstörungen oder Schwäche ist eine ärztliche Abklärung wichtig. Begleitend können wir Beweglichkeit, Nervengleitfähigkeit und Belastung gezielt angehen.
Der TFCC ist ein knorpelig-bandartiger Komplex an der Kleinfingerseite des Handgelenks, der Stabilität und Stoßdämpfung bietet. Bei Überlastung oder nach einem Sturz kann er gereizt oder verletzt sein. Typisch ist Schmerz bei Drehbewegungen, Stützen oder Greifen, manchmal mit einem Klicken. Wir prüfen die Hypothese sorgfältig und bauen Stabilität und Kraft schrittweise auf.
Der Ellenbogennerv verläuft in einer Rinne an der Ellbogeninnenseite, dem „Musikantenknochen“. Dauerhafter Druck oder starke Beugung können ihn reizen. Typisch sind Kribbeln im Klein- und Ringfinger, besonders bei gebeugtem Ellbogen, etwa beim Telefonieren oder Schlafen. Bei anhaltenden Symptomen ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll. Wir unterstützen mit Positionsanpassung, Nervenmobilität und Belastungsaufbau.
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Hast du Ellbogen- oder Handgelenksschmerzen, die dich beim Greifen, Ziehen und Stützen im Training ausbremsen, dir im Alltag beim Tippen oder Tragen zu schaffen machen und dich fragen lassen, ob du dich beim Sport noch auf deinen Arm verlassen kannst?
Du greifst morgens nach der Kaffeetasse oder der Türklinke und spürst schon beim ersten Griff, dass dein Ellbogen oder Handgelenk wieder mitredet. Im Training kommt der Schmerz oft genau dann, wenn du Kraft brauchst.
Du hast vieles ausprobiert: Bandage, Dehnen, Eis und Pausen. Manches hat kurz geholfen, aber dein Arm fühlt sich noch nicht wieder belastbar an. Das ist kein Zeichen, dass du etwas falsch machst. Häufig fehlt einfach eine klare Ursache und ein Plan, der Belastung und Belastbarkeit zusammenbringt.
Du planst inzwischen um die Beschwerden herum: Klimmzüge weglassen, Liegestütze anpassen, den Tennisschläger öfter im Schrank lassen. Dabei willst du dich einfach wieder auf deinen Körper verlassen können.
Genau hier setzen wir an. Als Sportphysiotherapie in München Haidhausen und Therapiezentrum des DSV arbeiten wir mit Athleten, bei denen Kraft und Kontrolle in Arm und Hand entscheidend sind. Dieselbe Denkweise nutzen wir für dich: Ursache finden, Belastbarkeit aufbauen und prüfen, ob dein Arm wieder alles trägt.
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Buche jetzt dein erstes Assessment in unserer Sportphysiotherapie-Praxis in München Haidhausen. Wir finden deine Ursache, definieren gemeinsam deine Definition of Success und legen den nächsten Schritt fest. Du gehst nicht nach Hause ohne Klarheit.
Häufige Fragen
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu unseren physiotherapeutischen Dienstleistungen und Behandlungen.
Das hängt von Ursache, Dauer der Beschwerden und deinem Ziel ab. Sehnenbeschwerden brauchen häufig mehrere Wochen bis Monate, weil sich Sehnen langsam anpassen. Im Assessment legen wir gemeinsam Meilensteine fest, damit du jederzeit weißt, wo du stehst.
Häufig ja, aber angepasst. Oft ist eine dosierte Belastung besser als komplette Pause. Wir prüfen, welche Belastung dein Arm aktuell gut verträgt, und passen Übungen, Griffe und Intensität an.
Nein. Du kannst bei uns auch ohne Rezept einen Termin buchen. Als Selbstzahler oder mit privater Versicherung erhältst du eine Rechnung, die du bei deiner Versicherung einreichen kannst. Die Erstattung hängt von deinem Tarif ab.
Eine Bandage kann kurzfristig entlasten und im Alltag unterstützen, löst aber selten allein die Ursache. Entscheidend ist meist ein dosierter Aufbau der Sehnenbelastbarkeit. Im Assessment prüfen wir, ob eine Bandage für dich sinnvoll ist.
In den meisten Fällen nicht. Die Mehrzahl der Beschwerden lässt sich mit einem gezielten Belastungsaufbau behandeln. Eine Operation wird nur selten und nach ausgiebiger konservativer Behandlung in Betracht gezogen.
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